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Pressemitteilung zum Fraktionswechsel

 

Haag in Oberbayern – Klaus Breitreiner, Ortsvorsitzender und diesjähriger Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft (FWG) in Haag wechselt zum 12. Mai 2020 zur CSU-Fraktion. Seinen politischen Zielen bleibt der auch ehrenamtlich stark Engagierte weiterhin treu.

 

Seit 2009 war Klaus Breitreiner Mitglied der FWG Haag, deren Ortsvorsitzender und in diesem Jahr auch Kandidat um das Bürgermeisteramt. Für das Rathaus hat es nicht gereicht, dafür zieht er am kommenden Dienstag in den Haager Gemeinderat ein. Für die FWG wird er jedoch nicht mehr antreten. 

 

Dieser Schritt kam unerwartet und doch hat der gebürtige Haager sich seine Entscheidung nicht leicht gemacht. Seinen politischen Zielen, für die er in den Gemeinderat gewählt wurde, wolle er auch weiterhin treu bleiben, so Breitreiner. Dies sei in seiner bisherigen Fraktion und Wählervereinigung nicht mehr möglich gewesen. Speziell mit den alten und wiedergewählten Gemeinderäten sei es im Wahlkampf zunehmend zur Distanzierung gekommen. Von Ihnen hätte sich Breitreiner mehr Unterstützung erwartet. Dazu entfernte man sich bei wichtigen politischen Themen.

Warum so kurz nach der Wahl? Es ist ehrlich und korrekt, den Schritt jetzt zu gehen und sich neu zu orientieren. Ein späterer Wechsel würde für den Gemeinderat, die Verwaltung und die Ausschüsse viel Arbeit bedeuten. Das möchte ich allen gerne ersparen.“

 

Neue politische Heimat findet der 44-jährige Projektleiter bei der Haager CSU, die ihn gerne bei sich begrüßt. Dazu Bernd Schneider, der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende der Haager CSU: „Klaus bringt in vielen Bereichen große Fachkompetenz mit, besonders im Bauwesen, und engagiert sich vielfältig im öffentlichen Leben in Haag. Er passt persönlich und inhaltlich gut zu uns.“

Podiumsdiskussion am 16.02.20

Herzlichen Dank an Alle Beteiligten, dass sie diese Veranstaltung für die Öffentlichkeit ermöglichten.

Ich hoffe, dass es für alle Besucher ein informativer Abend war, der bei der Entscheidung am 15.  März für die Zukunft von Haag hilft.

Pfarrheim ohne Tageslicht?

 

Vergangenen Dienstag wurden dem Gemeinderat verschiedene Lösungsansätze für den Ausbau des Zehentstadels vorgestellt, um grundlegende Entscheidungen für die Weiterplanung des Pfarrheims zu erzielen.

Die Räte entschieden sich unter anderem für einen direkten Zugang vom Marktplatz und die Unterbringung der Toilettenanlagen im nördlichen Anbau.

Als vorerst nicht so dringlich sah der Architekt die Einplanung zusätzlicher Fenster. Man müsste erst in historischen Unterlagen nachsehen, ob es in dem Bereich des Pfarrheims zusätzliche Fensteröffnungen gegeben hat. Ansonsten sah er keine Chance, dass das Denkmalamt weitere Fenster genehmigen würde.

Dies ist meiner Meinung nach eines der grundlegenden Themen und wichtig für die weitere Raumplanung. Ein Pfarrheim ohne Fenster würde einem Schildbürgerstreich gleichkommen. Wenn man sieht, was das Denkmalamt in unserem über 1000 Jahre alten Schlosshof alles genehmigt hat, kann es wohl nicht sein, dass ein Gebäude der frühen Neuzeit keine großflächigen Fenster bekommen dürfte.

KB 14.09.19