Aktuelles

Jahreshauptversammlung am 30.10.19

Bericht des Vereinsvorsitzenden

 

Zur Jahreshauptversammlung 2019 im Unertl Bräustüberl berichtete Vorstand Klaus Breitreiner über das vergangene Vereinsjahr:

 

Ende vergangenen Jahres haben sich einige von uns intensiver mit der Sanierung des Schwimmbads und der Turnhalle beschäftigt. Neben einer Reihe an Bedenken, dass die Sanierung am Ende mehr kostet als ein Neubau, machte man sich Gedanken darüber, was mittel- und langfristig die bessere Lösung sei. Bei einem Neubau wäre die nächste Sanierung sicherlich später erforderlich, was bei der Kostenberechnung berücksichtigt werden müsse. Zudem verbaue man sich Erweiterungsmöglichkeiten für die nächsten 50 Jahre und die Chance, die gefährliche Verkehrssituation bei der Hauptschule zu beseitigen. Dazu hätten das alte Schwimmbad und Turnhalle während der Bauzeit weiter genutzt werden können.

 

Im Frühjahr ereilte uns die Meldung, dass im Schlosshof bei den Ausgrabungen wesentlich mehr zum Vorschein gekommen sei als angenommen und dies kurzfristig abgetragen werden solle. Nach einer Besichtigung stellten wir sofort Anträge an den Gemeinderat, die Abbrucharbeiten zu unterbrechen, eine Besichtigung mit allen Gemeinderäten durchzuführen und die Ausführung der Schlosshofarbeiten noch einmal zu modifizieren.

 

Leider konnte trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltung mit Informationen zu den Ausgrabungen kein Umdenken im Gemeinderat herbeigeführt werden. Selbst eine groß angelegte Onlineabstimmung des Geschichtsvereins, bei der 89% der Bürger gegen den Abriss und das Zupflastern des Schlosshofes stimmten, konnte die Mehrheit im Gemeinderat nicht von der geplanten Umsetzung abhalten.

 

Anschließend warfen die Kommunalwahlen ihre Schatten voraus und man konnte nach umfangreicher Vorbereitung am 10. August bei der Aufstellungsversammlung unseren Vorsitzenden, Klaus Breitreiner, zu unserem Bürgermeisterkandidaten wählen.

 

Zum Kirtasonntag starteten wir mit einer ersten Aktion, um die Anliegen der Haager Bürger zu erfahren. Dazu gab es im Graf Ladislaus Kirtanudeln von Klaus Breitreiner und die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit einigen unserer Kandidaten sowie unserem Bürgermeisterkandidaten.

 

Der erste Rücklauf an Postkarten, Briefen und Emails wurde bei einer Vorstandssitzung gesichtet.  Ihre Themen machen wir zu unseren Anliegen. Es ist natürlich ausdrücklich erwünscht, dass uns noch weitere Informationen erreichen, da wir unser Programm an den Bedürfnissen der Bürger orientieren möchten.

 

Ein großer Dank ging wie bereits in den vergangenen Jahren an Bernhard Grabmeyer für seine Berichte aus dem Gemeinderat, welche auf unserer Internet- und Facebookseite veröffentlicht werden.

 

Ein besonderer Dank ging heuer an Renate Wortmann, welche mit enormem Zeitaufwand unsere Internetseite www.fwg-haag.de von Grund auf neu aufgebaut hat. Unsere Seite ist nun optisch und technisch auf neuesten Stand. Berichte können nun leichter hochgeladen werden. Zudem funktioniert die Seite jetzt auch für Handy und Tablet. Nun gilt es in den kommenden Wochen die Seite noch weiter mit Inhalten zu füllen.

 

Nach dem Geschäftsbericht durch (von) Kassier Antonio Bruck ging Klaus Breitreiner noch auf einige wesentliche Themen in Haag ein:

 

„Ein Ort ist zur so stark wie sein Gewerbe“

Diesen Satz untermauerte er mit Zahlen, welche auf www.wegweiser-kommune.de nachzulesen sind. Im Jahr 2017 verbuchte Haag Gewerbesteuereinnahmen von 283€/Einwohner, Ampfing dagegen mit gleicher Bevölkerungsanzahl 632€/Einwohner. Der Durchschnitt in Bayern lag 2017 bei 611€/Einwohner, so dass Haag im Bayernvergleich 2017 umgerechnet über 2 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen weniger hatte. Dies gilt es aufzuholen, da dieser Betrag jedes Jahr fehlt und dringend benötigt wird, um die anstehenden Investitionen stemmen zu können.

 

Ein weiteren Bedarf sah er im Wohnungsbau. Junge Familien müssen wegziehen, da es in Haag keinen Baugrund gibt. Genauso gibt es keine Wohnungen, wodurch die Mietpreise verhältnismäßig hoch sind. Daher muss dringend Bauland erschlossen werden. „Wir müssen nicht explodieren, benötigen aber ein moderates Wachstum.“

 

Als drittes großes Thema nannte er die Infrastruktur, wobei er speziell auf die Hauptstraße einging. Seiner Ansicht nach müsse (muss) (nicht zwischendurch in die indirekte Rede wechseln) erst eine Entlastungsstraße vom HEP bis zum Ostkreisel gebaut werden, bevor die Hauptstraße saniert würde (wird). Eine geplante Geschwindigkeitsreduzierung ohne Entlastungsstraße würde Autofahrer auf nicht ausgebaute Nebenstraßen wie die Gabelsberger Straße, die Krankenhausstraße oder die Rute abdrängen. Da würden sich die Anwohner schön bedanken.

 

Bei der anschließenden Diskussion ging es um die Auswirkungen durch die Entlastungsstraße, wo speziell die Anwohner an der Heimgartenstraße zu berücksichtigen sind. Für die Bürgermeister-Jäger-Straße sah man eine Entlastung, wenn der Wertstoffhof von Osten und Westen besser erreichbar wäre.

 

Verkehrsreferent Wolfgang Obermaier berichtete von seiner Hintergrundarbeit. Bei Parkstreitigkeiten und Halteverbotszonen suche er oft den direkten Weg zur Gemeinde für unkomplizierte Lösungen.

 

Bernhard Grabmeyer lobte die Verstärkung im Bauamt. Dazu sprach er das Verhältnis zum Geschichtsverein an. Man nähere sich an und sei auf einem guten Weg für eine Zusammenarbeit in Sachen Museum.

 

Das Haager Sorgenkind, der einstige Gasthof Zeller, wurde von Egon Barlag thematisiert. Er forderte, dass die Gemeinde nicht weiter zusehe, sondern auf den Eigentümer zugeht. Dieser gehört so lange beackert, bis eine Lösung herbeigeführt ist. Dazu stellte er in den Raum, dass die Gemeinde das Gebäude erst einmal kaufen solle, wenn man sonst gar nicht weiterkäme.

 

www.wegweiser-kommune.de

 

Kirtaaktion am 20.10.19

 

Fast 100 Kirtanudeln an den Mann gebraucht.

 

Vielen Dank an Alle, die sich heute die Zeit genommen haben, um mit mir über Ihre Bedürfnisse in Haag zu sprechen.Es waren heute viele interessante Gespräche. Ich schätze es sehr, dass Sie Ihre Anliegen persönlich mit mir besprochen haben und mir die Gelegenheit gaben, mich persönlich mit meinen Bestrebungen bei Ihnen vorzustellen.

 

 



Pfarrheim ohne Tageslicht?

 

Vergangenen Dienstag wurden dem Gemeinderat verschiedene Lösungsansätze für den Ausbau des Zehentstadels vorgestellt, um grundlegende Entscheidungen für die Weiterplanung des Pfarrheims zu erzielen.

Die Räte entschieden sich unter anderem für einen direkten Zugang vom Marktplatz und die Unterbringung der Toilettenanlagen im nördlichen Anbau.

Als vorerst nicht so dringlich sah der Architekt die Einplanung zusätzlicher Fenster. Man müsste erst in historischen Unterlagen nachsehen, ob es in dem Bereich des Pfarrheims zusätzliche Fensteröffnungen gegeben hat. Ansonsten sah er keine Chance, dass das Denkmalamt weitere Fenster genehmigen würde.

Dies ist meiner Meinung nach eines der grundlegenden Themen und wichtig für die weitere Raumplanung. Ein Pfarrheim ohne Fenster würde einem Schildbürgerstreich gleichkommen. Wenn man sieht, was das Denkmalamt in unserem über 1000 Jahre alten Schlosshof alles genehmigt hat, kann es wohl nicht sein, dass ein Gebäude der frühen Neuzeit keine großflächigen Fenster bekommen dürfte.

KB 14.09.19

 


Klaus Breitreiner kandidiert

Als erste von den politischen Parteien und Vereinigungen in Haag hat die FWG bei ihrer Aufstellungsversammlung am Donnerstag, 25.07.19 im Taj Mahal ihren Bürgermeisterkandidaten gekürt. Der 43 jährige Schreinermeister und Betriebswirt ist von Beruf Projektleiter in einem hiesigen Ingenieurbüro. Er ist bei verschiedenen Vereinen engagiert und Teil der Vorstandschaft von Verschönerungsverein und der FWG Haag.

 

„Da meine Ambitionen klar waren, war es nur eine Frage der Zeit, wann die Nominierung und Veröffentlichung erfolgen sollte“, so Klaus Breitreiner. „Mit meiner schulischen Ausbildung und jahrelanger Erfahrung im Bereich des Komplettausbaus bringe ich eine solide Basis mit, um die anstehenden Herausforderungen in Haag zu meistern. Zudem ist es für mich als gebürtigen Haager eine Herzensangelegenheit, mich für unseren schönen Ort einzusetzen.“

 

Als Kernthemen für die nächsten Jahre sieht er den Ausbau des Gewerbegebiets und den Erhalt des Gewerbes im Ortskern. „Dies ist die Basis, dass wir die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen stemmen können.“ Hier wird uns in den kommenden Jahren die Sanierung der Hauptstraße als zentrales Thema begleiten. „Das Ziel kann nicht sein, durch massive Verkehrsberuhigung den Verkehr auf nicht ausgebaute Nebenstraßen zu verdrängen. Vielmehr sollte erst überlegt werden, wie man eine sinnvolle Entlastung schaffen kann“, so Klaus Breitreiner weiter. Als drittes Kernthema nennt er die Wohnbebauung: „Wir müssen schaffen, dass junge Familien wieder die Möglichkeit haben, sich in Haag ein Eigenheim zu bauen. Ebenso benötigen wir für Arbeiter und Angestellte ausreichend bezahlbare Mietwohnungen.“

 

Die Mitglieder der FWG Haag kamen ebenso dem Wunsch Ihres Kandidaten nach, auch für andere Haager Vereinigungen und Parteien kandidieren zu dürfen. Breitreiner ist eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit sehr wichtig. Daher wollte er sich bereits bei der Kandidatur offen dafür zeigen.